Neue Studie legitimiert abermals digitale Gesundheitsangebote

Neue Studie legitimiert abermals digitale Gesundheitsangebote

Dass die Patienten Deutschlands eine große Offenheit gegenüber digitalen Gesundheitsangeboten haben wird immer deutlicher. In unserem letzten Blogbeitrag informierten wir Sie über die Bereitschaft des Volkes digitale Gesundheitsangebote wahrzunehmen.

Inwieweit die digitalen Angebote aber auch tatsächlich wahrgenommen werden, zeigen die Ergebnisse der Studie „Welche der folgenden digitalen Gesundheitsangebote haben Sie bereits genutzt bzw. können Sie sich vorstellen künftig zu nutzen?“. Durchgeführt wurde sie von Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbandes Bitkom. Zwischen Mai und April 2020 wurden dabei 1193 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt.

Jeder Dritte vereinbart Arzt-Termine online

Die Corona-Krise hat das Zeitalter der digitalen Transformation in Deutschland angeschoben wie kein zweiter Faktor. So wundert es nicht, dass die Studie deutlich zugunsten digitaler Gesundheitsangebote ausfällt. So hat aktuell bereits jeder Dritte (32 Prozent) schon einmal einen Arzttermin online vereinbart. Ein weiteres Drittel (34 Prozent) kann sich vorstellen, Arzttermine auch in Zukunft auf digitalem Weg zu vereinbaren.

Digitale Krankschreibung ist gefragter denn je

6 von 10 Patienten (62 Prozent) haben bei der Befragung angegeben, sie hätten ein starkes Interesse daran, Krankschreibungen digital vorzunehmen. Per E-Mail, Messenger oder App. Auch würde es fast jeder Zweite (45 Prozent) präferieren, auf diese Art und Weise mit Ärzten und Krankenhäusern zu kommunizieren.

Verschmelzung digitaler und stationärer Gesundheitsleistungen

Betrachtet man die Ergebnisse der Studie und erlaubt eine gewisse Deutung, so lässt sich festhalten, dass die neuen digitalen Gesundheitsangebote die bestehenden Strukturen (noch) nicht substituieren, sondern komplementieren.

Deutlich wird das besonders bei Terminerinnerungen, diese werden zunehmend in digitaler Form umgesetzt. Vorteile wie Umweltfreundlichkeit durch geringeren Papierverbrauch, die Senkung des bürokratischen Aufwandes durch automatisierte Programme oder einfach die Bequemlichkeit sind nicht von der Hand zu weisen. Das erkennen mittlerweile 37 Prozent der Patienten. Sie lassen sich per E-Mail oder SMS an fällige Vorsorgeuntersuchungen erinnern. Weitere 34 Prozent würden dies auch in Zukunft gerne tun.

Digitale Gesundheitsangebote – eine Chance für Patienten, Ärzte und Krankenkassen.

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Weiterführende Informationen:

https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Jeder-Dritte-vereinbart-Arzt-Termine-online